Magnetfeldtherapie

Ein Magnetfeld ist ein Kraftfeld, das durch einen natürlichen Dauermagneten erzeugt wird.
Unsere Erde ist von so einem Kraftfeld (durch den Nord- und Südpol) überzogen. Das Alter des Erdmagnetfeldes wird auf ca. 3,5 Milliarden Jahre geschätzt. Man geht davon aus, dass sich unter anderem Wale und Vögel dieses Magnetfeld für ihre Orientierung und Wanderungen zunutze machen.

Magnetfeldtherapie

Zwei gleichnamige Pole entwickeln also eine abstoßende Kraft, ein Kraftfeld, was wir als Magnetfeld bezeichnen. Künstlich kann ein solches Feld durch eine Strom führende Spule erzeugt werden.

Ein Magnetfeld kann dauerhaft und konstant oder aber auch eine pulsierende Frequenz hervorrufen. Die modernen Therapiegeräte sind in den meisten Fällen pulsierend angelegt, deshalb spricht man von einem Pulsierenden Elektromagnetischem Feld, kurz PEMF.

Die Magnetfeldstärke wird in Tesla oder der veralteten, jedoch noch geläufigen Einheit Gauss angegeben.
Dabei entsprechen 10.000 Gauss 1 Tesla.

Ein Magnetfeld hat die Eigenschaft, Materien mit relativ geringem Energieverlust durchdringen zu können. Es kann ungehindert jede Zelle im Körper erreichen. Der „Angriffspunkt“ des Magnetfeldes ist dabei in erster Linie die durch den Ionenaustausch Stromführende Zellmembran. Die elektromagnetische Wechselwirkung und die Resonanz der Informationsübertragung zwischen der Zelle und dem Magnetfeld kommt dabei eine besondere Bedeutung zu.

Dadurch beruht die Wirkung des therapeutisch unterstützenden Magnetfeldes auf der Tatsache, dass die Zellen des Körpers eines jeden Lebewesen in bestimmter Art und Weise „schwingt“. Dabei haben die Zellen der einzelnen Organe jeweils eine eigene Frequenz. Durch die Resonanz auf die Schwingungen eines auf den Köper gerichteten Magnetfeldes können weniger aktive Zellen wieder ein normales Schwingungsverhalten einnehmen. Durch diese Regulierung können Sauerstoff und Nährstoffe besser zugeführt und Stoffwechselendprodukte schneller abgeführt werden. Zudem wird die Durchblutung angeregt und auch eine vermehrte Calcium Zufuhr wurde festgestellt.

Die wohl wichtigsten Einsatzgebiete der Magnetfeldtherapie ergeben sich aus ihrer regulierenden Wirkung. Dabei gilt die Harmonisierung der inneren Regelkreise als übergeordnetes Wirkprinzip. Besonders betont werden soll an dieser Stelle jedoch, dass die Magnetfeldtherapie grundsätzlich als unterstützende Maßnahme anzusehen ist.

Zusammenfassend an dieser Stelle ein kleiner Auszug aus den Einsatzgebieten der Magnetfeldtherapie:

  • Zur Prophylaxe (Vorsorge- und Vorbeugungsmedizin)
  • Zur Rehabilitation und Mobilisierung (z.B. nach schwerer Erkrankung oder Unfall)
  • Stabilisierung der Psyche
  • Anregung des Stoffwechsels
  • Beschleunigung der Regeneration
  • Steigerung des Immunsystems
  • Allgemeine Leistungssteigerung

Leider ist es nicht möglich wirklich alle Erkrankungen aufzuführen, dafür sind die Anwendungsbereiche zu vielfältig. Deshalb hier nur ein kleiner Auszug:

  • Zur Unterstützung der Wundheilung
  • Zur Förderung der Knochenheilung
  • Zur Schmerzbehandlung, insbesondere im Bereich des Bewegungsapparates
  • Bei Verspannungszuständen der Muskulatur
  • Bei Stoffwechselerkrankungen
  • Bei Nervenkrankheiten und -Verletzungen
  • Bei Hauterkrankungen
  • Zur Stärkung des Immunsystems
  • und vieles mehr

Um den gesetzlichen Anforderungen zu genügen, geben wir folgenden Hinweis:
Die Magnetfeldtherapie ist ein komplementärmedizinisches Verfahren und wird von der evidenzbasierten Medizin nicht anerkannt.